Salbeiöl - Salvia Officinalis Oil

Der Name Salbei kommt vom lateinischen Wort „Salvia“ und deutet auf seinen Einsatz hin. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie „heilen“. Die im Mittelalter von Mönchen über die Alpen nach Deutschland eingeführte Pflanze, war schon in der Antike für ihre Heilwirkungen bekannt.

Salbei ist eine Heilpflanze mit starker antibakterieller und pilzfeindlicher Wirkung. Salbei (Salvia officinalis) ist so universell nutzbar, dass es bereits seit jeher als wichtiges medizinisches Heilkraut bei vielen Beschwerden zum Einsatz kommt.

Auszug aus der Monographie der Kommission E (BAnz Nr. 90 vom 15.05.1985 und BAnz Nr. 50 vom 13.03.1990):

Anwendungsgebiete

Äußere Anwendung: Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut

Im Bereich von Mund und Rachen ist Salbei eines der zuverlässigsten natürlichen Heilmittel. Bevor die Zahnbürste und Zahnpasta erfunden wurde, wickelte man sich ein Salbeiblatt um den Finger und rieb damit Zähne und Zahnfleisch ein. Dadurch wurde Zahnfleischbluten verhindert, Zahnbeläge entfernt, Bakterien abgetötet, das Zahnfleisch gestärkt und der Atem erfrischt.

Der medizinisch verwendete Teil des Salbeistrauches sind seine Blätter. In der pharmazeutischen und medizinischen Fachsprache werden diese Salviae officinalis folium genannt. Salbeiblätter besitzen mehrere Wirkungen. Äußerlich gebraucht, z.B. als Gurgellösung, hilft der Salbeiblätter-Extrakt nachweisbar bei Entzündungen des Mund- und des Rachenraums. Innerlich angewandt, beispielsweise als Salbeitee, hilft er bei Magen-Darmbeschwerden und bei starker Schweißbildung.