Chamomilla recutita D6 (Kamille)

Kommt in der Homöopathie bei (Zahn-)schmerzen zum Einsatz, die unter anderem einer ganzen Familie den Schlaf rauben können. Chamomilla ist bestens bewährt bei Schmerzäußerungen, wie lautes, verdrießliches und herzzerreißendes Schreien. Die Schmerzen machen das Kind wütend und aggressiv. Das Baby hat rote, heiße und angeschwollene Bäckchen, es ist unruhig, wirft sich hin und her und möchte getragen werden. Nimmt man es auf den Arm beruhigt es sich, fängt jedoch sofort wieder an, sobald man es niederlegen möchte. Die Theorie besagt, dass die beste Beruhigung Ablenkung ist. Bei diesem Zustand bleibt das allerdings Theorie – kein Spielzeug kann das Baby davon ablenken, getragen werden zu wollen. In der Tat leidet es. Das Zahnfleisch ist geschwollen, sehr empfindlich gegen Berührungen, das Köpfchen ist heiß, feucht und fiebrig. Die Zahnungsbeschwerden können mit heißem, wässrigen Durchfall grüner oder gelblich grüner Farbe einhergehen, der nach verfaulten Eiern riecht und den Po wund macht. Blähungen und Bauchschmerzen können dem Baby ebenfalls zu schaffen machen. Chamomilla ist in der Homöopathie das Mittel der Wahl bei Zahnungsbeschwerden, die mit nervöser Unruhe und Reizbarkeit verbunden sind. Gleichzeitig wirkt Chamomilla gegen Zahnungsfieber und -durchfall. Kinder finden trotz großer Müdigkeit keinen Schlaf, sie sind unruhig und quengelig.